K+K Cup 2011
Vom 5. bis 9. Januar findet im kommenden Jahr der K+K-Cup, das traditionelle Hallenturnier des Reiterverbandes Münster, statt. So früh wie noch nie.
Im Springen werden sich nach dem gestrigen Stand gleich sechs Reiter in der Halle Münsterland ein Stelldichein geben, die in der Weltrangliste unter den Top-15 platziert sind. Dabei handelt es sich um den Borkener Weltcupsieger Marcus Ehning - er ist aktuell auf Rang drei notiert -, den Schweden Rolf-Göran Bengtsson (Nummer 5), den in Münster lebenden Iren Denis Lynch (7), die beiden Riesenbecker Ludger Beerbaum (11) und Marco Kutscher (13) sowie Christian Ahlmann (Marl), der auf Platz 15 rangiert.
Wer allerdings nun glaubt, dass die Siege nur unter den vorgenannten Reitern vergeben werden, der irrt sich gewaltig. Zum einen nämlich haben die vergangenen Jahre eindrucksvoll bewiesen, dass die Halle Münsterland ein gutes Pflaster für Außenseiter ist (wer beispielsweise hätte vor einem Jahr erwartet, dass sich der Rheder Sebastian Karshüning den Sieg im Großen Preis holen würde?), zum anderen stehen in der vorläufigen Starterliste neben den sechs Top-15-Reitern noch etliche andere prominente Starter. So hat beispielsweise auch Janne-Friederike Meyer ihr Kommen angekündigt. Die junge Amazone gehörte wie Marcus Ehning zu jenem deutschen Team, das sich Angfang Oktober in Kentucky die Mannschafts-Weltmeisterschaft sicherte. Zudem erwartet Schulze Brüning in den nächsten Tagen Anmeldungen aus den Niederlanden, Belgien und Dänemark. Die nationalen Verbände dieser drei Nationen haben bereits angekündigt, einige Reiter zu entsenden, wollen sich mit der namentlichen Nennung aber noch etwas Zeit lassen.
In der Dressur wird das Starterfeld nach dem aktuellen Stand von drei Reitern/Reiterinnen angeführt, die von den Weltreiterspielen ebenfalls eine Medaille mit nach Hause brachten. Gemeint sind die deutschen Mannschafts-Bronzemedaillengewinner Isabell Werth, Christoph Koschel und Anabel Balkenhol. Ob auch der Vierte im Bunde, Matthias-Alexander Rath, kommt, ist im Moment noch offen. Ausschließen will Schulze Brüning das nicht: „Wir werden sicherlich mit ihm sprechen.“ Geschlossen werden die Starterlisten erst am 1. Dezember. Und bis dahin wird sicherlich noch die eine oder andere Nennung eines prominenten Reiters eingehen.
Bleibt eigentlich nur noch die Frage zu klären, warum der K+K-Cup im kommenden Jahr bei den Reitern noch beliebter als sonst ist. Bernd Schulze Brüning führt das auf mehrere Gründe zurück. „Zum einen hat sich herumgesprochen, dass die Reiter bei uns optimale Bedingungen vorfinden“, sagt er, „zum anderen spielt aber mit Sicherheit auch der Termin eine Rolle. Nach der Pause über Weihnachten und Neujahr und eine Woche vor dem hoch dotierten Turnier in Basel sind alle heiß darauf, sich und ihren Pferden einen Formtest zu unterziehen. Das spielt uns ganz sicher in die Karten.“




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