Maul- und Klauenseuche in England
Im südenglischen Pirbright in der Grafschaft Surrey, etwa 60 Kilometer von London gelegen, wurde am 31.Juli der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) festgestellt.
Mittlerweile gibt es zwei landwirtschaftliche Betriebe, die unmittelbar benachbart liegen, auf denen die Krankheit ausgebrochen ist. Für einen weiteren Betrieb, der rund zehn Kilometer entfernt liegt, wird der Seuchenausbruch vermutet.
Die britischen Behörden vermuten weiter, dass der Erreger aus zwei Forschungslabors stammen könnte, die in unmittelbarer Nachbarschaft zu den zwei zuerst betroffenen Betrieben liegen.
An MKS erkranken Pferde und Menschen nicht. Pferde können den Krankheitserreger allenfalls dann verbreiten, wenn sie mit infizierten Klauentieren Kontakt haben oder wenn Transportfahrzeuge für Klauentiere und für Pferde gleichzeitig benutzt werden. Aus diesem Grund ist eine strikte Trennung der Tiere auf den Betrieben sowie beim Transport eine Voraussetzung, um so wenig Einschränkungen wie möglich zu erfahren.
Die Antworten zu den 20 wichtigsten Fragen rund um das Thema MKS bietet die Internet-Seite des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
http://www.bmelv.de/cln_045/nn_1156794/DE/07-SchutzderTiere/Tierseuchen/MKS/FragenAntworten.html
Informationen zur Situation in England sind unter der Internetseite www.defra.gov.uk zu finden.
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