Heimsieg für Mario Stevens im Großen Preis von Oldenburg
Der Druck war da, der Erfolg dann auch. Mario Stevens gewann bei den Internationalen Oldenburger Pferdetagen seinen „Heim-Grand-Prix“, den Großen von Oldenburg und damit auch die Qualifikation für das Finale der Masters League in Frankfurt.
Mit dem erst acht Jahre alten Nathan des Hayettes legte Haßmann in 37,32 Sekunden schon mal die Meßlatte hoch und konnte diese Führung auch lange genießen bis Mario Stevens mit dem routinierten Mac Kinley kam und in 36,11 Sekunden die Bestmarke pulverisierte. Janne Meyer, die gewöhnlich über mindestens soviel Temperament verfügt wie ihre Holsteiner Stute Chica`s Way entschied sich, die letzte Linie nicht zu überpacen und kam in 36,55 Sekunden ins Ziel. Während Mario Stevens froh war, den Erwartungen standgehalten zu haben „am Freitag und Samstag lief es nicht so gut, da sind zwei große Prüfungen etwas an mir vorbei gegangen“, war Felix Haßmann stolz auf sein erst achtjähriges Pferd: „Der Besitzer kommt aus Dubai und hatte ein bisschen Probleme mit ihm, deshalb soll ich das Pferd im Sport vorstellen, ich hoffe das sagt er noch oft.“ Janne-Friederike Meyer konnte bereits vor zwei Jahren in Oldenburg im Großen Preis triumphieren und will jetzt ihren Turnierplan umstellen: „Ich hatte eigentlich gedacht, so nach Dresden Pause zu machen, aber jetzt werde ich mir das doch noch mal überlegen.“
Vom 18. bis 20. Dezember findet das mit 250.000 Euro dotierte Finale der Masters League beim Internationalen Reitturnier in der Frankfurter Festhalle statt, Oldenburg bot die letzte Chance der Qualifikation. Die sicherte sich am Samstag im Preis der Oldenburger Wirtschaft auch Felix Haßmann`s Bruder Toni Haßmann mit Laceful.
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