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PARTNER PFERD Leipzig 2011: Vier Weltcup-Finals in Leipzig

Vom 27. April bis zum 1. Mai 2011 werden auf dem Messegelände erstmals in der über 30-jährigen Weltcup-Geschichte die Finals in vier Disziplinen am gleichen Ort und zur gleichen Zeit ausgetragen.

  
Wieder einmal also eine Premiere für die sächsische Metropole, die nicht zufällig in dem Ruf steht, so sportbegeistert zu sein wie kaum eine zweite Großstadt in Europa. Da kommt was zu auf die Pferdesportfans in Sachsen.

Vor allem aber kommt auch viel auf die Stadt Leipzig zu. Schon 2002, als Leipzig das Weltcupfinale Springen ausgerichtet hat – wohlgemerkt ohne vorher internationaler Standort geschweige denn Weltcup-Qualifikation gewesen zu sein – wurde deutlich, welche Wirkung ein Finale in der wichtigsten Hallenserie des Pferdesport hat: Neue Gäste aus aller Welt belegten Hotels und erkundeten die Stadt, mehr als 200 Journalisten aus allen Teilen der Welt steuerten Stadt und Messegelände an und Busunternehmen hatten plötzlich ein neues Ziel im Programm – Weltcup in Leipzig. Und so freute sich prompt auch Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, als Volker Wulff ihn vom Zuschlag im April 2009 informierte. Jung: „Wirtschaftskraft in die Region, in die Stadt zu holen - also einen volkswirtschaftlichen Nutzen - ist hiermit verbunden. Ich spreche von Gastronomie, ich spreche von Hotels, ich spreche von Gästen, die natürlich den Besuch der Partner Pferd bzw., dann des Weltcup-Finales mit einem Besuch in der Stadt verbinden. Wir reden über internationalen Flugverkehr, wir reden also in der Tat über wirtschaftliche Effekte, die wir dann im Ergebnis auswerten. Heute fällt das schwer zu messen, wir haben sozioökonomische Studien aus den letzten Jahren wo der Beweis angetreten wird - der volkswirtschaftliche Nutzen ist enorm.“

Für fünf Tage gerät das Messegelände im April 2011 buchstäblich unter Hufe und Füsse und dabei sind die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen der vier Disziplinen zu berücksichtigen. Die Vierspännerfahrer lieben den Standort – 2008 wurde in Leipzig übrigens zum ersten und bislang einzige Mal das Weltcupfinale außerhalb Göteborgs ausgetragen. Ganz klassisch geht es in die Einlaufprüfung, das Finale ist dann ein kombiniertes Hindernisfahren mit zwei Umläufen.

Die Dressurszene ist erstmals mit dem Weltcup in Leipzig zu Gast und auch dabei gilt, vor dem Finale in der FEI Weltcup-Kür gibt es eine „erste Runde“. Im Grand Prix de Dressage der Finalisten qualifizieren sich die besten 15 besten Kandidaten mit ihren Pferden für die Kür, die dann über den Weltcup-Sieg entscheidet. Für die Springreiter ist der Weg zum Weltcup-Erfolg buchstäblich mit Hürden gepflastert. Zwei schwere Prüfungen gilt es zu bestehen, erst dann steht fest wer im Weltcupfinale – einer schweren Prüfung mit zwei Umläufen – starten darf. Punkte aus den voran gegangenen Prüfungen tragen die Teilnehmer mit in die Finalprüfung.

Kurz und gut – die Spannung ist vom Fleck weg da und steigt dann unaufhörlich weiter. Rings um die Weltcupprüfungen reihen sich weitere hochkarätige Wettbewerbe wie etwa der Große Preis, außerdem wird es einen internationalen Gala-Abend geben und auch die Ausstellung verändert sich, denn schon jetzt gibt es Anfragen internationaler Hersteller, die diesen Termin in Leipzig um keinen Preis verpassen wollen
Hier finden Sie alle Informationen zum Programm und die aktuellen Ergebnisse von den FEI World Cup Finals bei der Partner Pferd Leipzig 2011.
Das nächste Starterfeld für das Weltcupfinale in Leipzig vom 27. April bis 1. Mai steht fest. Nachdem die Vierspänner ihre Teilnehmer für das Finale bereits ermittelt haben, gab die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) jetzt die Einzelvoltigierer bekannt.

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Christian Ahlmann (GER) hat zum ersten Mal das Weltcupfinale der Springreiter in Leipzig gewonnen. Mit seinem erst elfjährigen Hengst Taloubet Z hatte er nach drei Wertungsprüfungen insgesamt vier Strafpunkte auf seinem Konto.
Ulla Salzgeber (GER) hat beim Weltcupfinale in Leipzig Platz drei erreicht. Mit ihrem 12-jährigen Wallach Herzruf`s Erbe erhielt sie in der Finalkür 78,821 Prozent.
Simone Wiegele (GER) geht als erste Voltigier-Weltcupsiegerin in die Geschichtsbücher ein. Die 25-jährige WM-Dritte von Kentucky verwies beim Weltcupfinale in Leipzig ihre Trainingskollegin Antje Hill (GER) auf den zweiten Platz.
Unmittelbar vor der dritten und entscheidenden Finalprüfung im Rolex FEI World Cup Jumping holten die Vierspännerfahrer zum großen Wurf aus.
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