FN und Turnierveranstalter: Schulterschluss im Kampf gegen Doping
Die führenden deutschen Turnierveranstalter und die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) gehen im Schulterschluss weiter gegen Doping im Pferdesport vor.
So werden die Veranstalter bei ihren Turnieren an der erhöhten Anzahl Dopingproben festhalten. Dies betrifft nicht nur die Probenentnahme bei den drei erstplatzierten Pferden in Springprüfungen, bei denen es Punkte für die Weltrangliste zu gewinnen gibt, sondern auch ergänzend stichprobenartige Dopingproben in den anderen Pferdesportdisziplinen. Darüber hinaus setzen die Veranstalter weiter eine erhöhte Anzahl an Stewards ein und führen zusätzliche Pferdekontrollen bei ihren Turnieren durch. "Diese Maßnahmen greifen solange, bis die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) weitere Regelungen gegen Doping beschlossen und in ihrem Regelwerk verankert hat", so Lauterbach.
"Derzeit gibt es national und international verschiedene Arbeitsgruppen, die sich mit den entscheidenden Themen wie Medikation, Überarbeitung Rechtssystem oder auch Stewarding befassen", erklärte der FN-Generalsekretär und ergänzte: "Hier wollen wir als deutscher Verband federführend sein." Die Deutsche Reiterliche Vereinigung hat nach den Olympischen Spielen nicht nur vier Arbeitsgruppen zu den Bereichen Medikation und Manipulationskontrollen, Stewarding und Kontrollmaßnahmen, Parcoursaufbau sowie Rechtskommission ins Leben gerufen, sondern führt zudem mit der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA), welche die maßgebliche Instanz für die Dopingbekämpfung in Deutschland ist, Gespräche über Möglichkeiten der Zusammenarbeit. "Fest steht, dass wir mit der NADA zusammenarbeiten wollen. Ergebnisoffen ist noch die Art der Zusammenarbeit", sagte Lauterbach.
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