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Sportler des Jahres: Zwei Mal Platz vier für deutsche Vielseitigkeitsreiter

Bei den Wahlen zum "Sportler des Jahres" haben die deutschen Vielseitigkeitsreiter den Sprung in die Medaillenränge nur knapp verpasst.

  
In der Mannschaftswertung landete die deutsche Goldmannschaft auf Platz vier, ebenso wie Doppel-Olympiasieger Hinrich Romeike (Nübbel), der in der Herrenkonkurrenz Rang vier belegte. Bei der Wahl zur "Sportlerin des Jahres" wurde Isabell Werth (Rheinberg) auf Platz sieben gewählt.

Bereits seit 1947 wird die Wahl zum "Sportler des Jahres" ausgetragen. 1.350 Journalisten entschieden in diesem Jahr über Sieg und Platzierung. Mit 1.293 Stimmen wählten sie Doppel-Olympiasieger Hinrich Romeike auf Platz vier. Der Zahnarzt aus Nübbel musste damit lediglich Gewichtheber Matthias Steiner (3.665), Tischtennisspieler Timo Boll (2.383) und Triathlet Jan Frodeno (1.647) den Vortritt lassen. Damit bleiben Hans Günter Winkler (1955 und 1956) sowie Fritz Thiedemann (1958) weiter die beiden einzigen Pferdesportler, die den Titel je für sich gewinnen konnten.

In der Mannschaftswertung belegte das deutsche Vielseitigkeitsquintett, bestehend aus Hinrich Romeike, Andreas Dibowski (Egestorf), Ingrid Klimke (Münster), Frank Ostholt (Warendorf) und Peter Thomsen (Lindewitt), ebenfalls den vierten Platz. Mit 1.078 Punkten ließen die "glorreichen Fünf" nicht nur die deutsche Fußball-Nationalmannschaft (819, Platz sieben), sondern auch ihre Dressurkollegen von Hongkong hinter sich. Die deutsche Dressurmannschaft, die bei den Olympischen Spielen ebenfalls Gold holte, landete mit 803 Punkten auf Platz acht. Zur "Mannschaft des Jahres" wählten die Journalisten das deutsche Hockey-Nationalteam (3.381), auf Platz zwei landete die Fußballmannschaft aus Hoffenheim (2.467), der dritte Rang ging an die das Tischtennis-Nationalteam Männer (1.494):

In der Damenwertung wurde die Schwimmerin Britta Steffen (3.683) vor der Fechterin Britta Heidemann (2.076) und Biathletin Magdalena Neuner (1.545) zur Sportlerin des Jahres gewählt. Isabell Werth belegte mit 627 Punkten Platz sieben. Darüber hinaus gelang Paralympics-Teilnehmerin Hannelore Brenner der Einzug in die Top 15. Sie landete mit 3.68 Punkten auf Platz 14.   

5 Kommentare

kristinnnbby schrieb am 29.11.2011
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signskid schrieb am 25.11.2011
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