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euroclassics Bremen 2010: Belgierin gewinnt den Meggle-Grand Prix Special
In der Bremen-Arena wurde die neunte und letzte Etappe der Dressurserie Meggle Champions entschieden. Die Siegerin strahlte über das ganze Gesicht und auf Platz zwei bis vier herrschte ebenfalls große Heiterkeit.
Das Jahr 2010 birgt offenkundig viel Aufregung für die junge Belgierin, die seit ihrem 18. Lebensjahr im Sattel sitzt und Daianira ausbildet, seitdem die Dream of Glory-Tochter fünf Jahre alt ist. Kentucky ist das Ziel der Belgierin und der Weg dorthin führt auch über das Meggle Champions-Finale in Dortmund beim Signal Iduna Cup vom 18. bis 21. März. Hinter der Belgierin und ihrer Hannoveraner Stute reihte sich Jonny Hilberath ein, der sich mit Amusant für das Serienfinale qualifizierte. „Da muss ich erst mal neu nachdenken, das hatte ich so gar nicht auf dem Plan,“ räumte der deutsche Co-Bundestrainer der Dressurreiter ein. Der 12 Jahre alte Oldenburger ist auf den Tag genau ein Jahr bei Hilberath. „Ich weiß es noch ganz genau, dass er gleich nach dem Bremer Pferde-Festival 2009 in meinen Stall gekommen ist.“ Der bewegungsstarke Fuchswallach schloss den Grand Prix Special mit 70,66 Prozent ab.
Rang drei ging an die Dänin Lone Bang Larsen mit Fitou L und Frau Larsen saß nicht allein auf dem Pferd. Die 35-jährige ist schwanger und macht gleich nach Bremen drei Monate Pause bis nach der Geburt ihres Kindes. Die Frage ob „Doppelbesetzung“ im Sattel erlaubt ist vermochte ein sichtlich gut gelaunter Turnierleiter Dr. Kaspar Funke so ohne weiteres gar nicht beantworten, doppeltes Preisgeld jedenfalls sei in solchen Fällen nicht vorgesehen, witzelte Bremens Turnierchef.
Bremens Grand Prix Special bot auch viel Neues für die Richter. Ghislaine Fouarge aus den Niederlanden freute sich viele neue Gesichter in der Prüfung zu sehen. „Ich habe weder Frau Smits-Vanderhasselt noch Frau Bang Larsen vorher in einer Prüfung gehabt und wenn ich sehe, wie viele Skandinavier hier in Bremen dabei waren, dann stimmt mich das optimistisch. Wir kennen meistens nur die ganz bekannten Reiter einzelner Länder und hier wird deutlich, dass genug da sind die aufschliessen können. Das ist gut für den Sport.“
Das Ticket für das mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Finale der Dressurserie Meggle Champions löste in Bremen neben Jonny Hilberath und Lone Bang Larsen – die allerdings wegen ihrer Schwangerschaft verzichten will – auch die Norwegerin Lilian Jebsen mit dem niederländischen Hengst Pro-Set.
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