WM Einspänner: Deutsches Team und Mareike Harm nach der Dressur auf Platz zwei
Die deutschen Einspännerfahrer haben bei den Weltmeisterschaften im polnischen Jarantow einen guten Start erwischt.
In der Besetzung Christoph Dieker (Gescher) mit Elmor, Thorsten Zarembowicz (Dreieich) mit Jonathan und Dieter Lauterbach (Herborn) mit Rheinprincess liegen die deutschen Einspännerfahrer rund fünf Punkte hinter den führenden Niederländern (92,34). Platz drei nach der der Dressur nimmt das ungarische Team (101,38) ein.
Für eine Überraschung bei ihrer ersten Weltmeisterschaft sorgte Mareike Harm (Negernbötel). Mit ihrem Pferd Morning Star schob sie sich auf Platz zwei in der Zwischenwertung (44,93) und musste lediglich den Niederländer Jan van den Broek (38,66) passieren lassen. Dritter wurde Arja Mikkonen aus Finnland (47,87). Da Mareike Harm nur als Einzelfahrerin in Jarantow unterwegs ist, ging ihre Punktzahl nicht in die Mannschaftswertung ein. "Es ist schön, bei meiner ersten WM ohne Druck fahren zu können", zeigte sich Harm zufrieden. "Nach meiner Dressur wusste ich, dass wir eine gute Leistung gezeigt haben. Allerdings konnte ich es nicht abschätzen, zu welchem Platz es am Ende reichen würde."
Vordere Platzierungen in der Dressur erreichten auch die Herren im deutschen Team. So bestätigte Christoph Dieker seine bisher guten Saisonleistungen, erhielt 49,54 Strafpunkte und landete als zweitbester deutscher Fahrer auf Rang fünf. Allerdings erlaubte er sich, genauso wir sein Teamkollege Dieter Lauterbach (Platz 13/53,38), Fehler beim "Angaloppieren". "An dieser Stelle der Prüfung haben sich viele Gespanne schwer getan. Es ging direkt auf eine mit einer Plane überdachten Tribüne zu, die beim vorherrschenden Wind einige Pferde irritierte", so der Bundestrainer zur Fehlerursache. "Insgesamt bin ich mit unseren Dressurleistungen sehr zufrieden, wir haben einen deutlich besseren Start erwischt als bei der letzten WM", freute sich Meyer. So erreichte auch der vierte Deutsche, Thorsten Zarembowicz, mit Platz acht (50,43) eine Topplatzierung im 66-köpfigen Starterfeld.
Morgen geht es für die Gespanne auf die Marathonstrecke. "Ich erwarte je nach Wetter eine tiefe A-Phase. Die acht Hindernisse sind anspruchsvoll ausgeflaggt, so dass wir uns für die längeren Wege entschieden haben", lautet die Einschätzung des Bundestrainers.
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