WM Zweispänner 2009: Platz drei für Warneck in der Dressur
Die Weltmeisterschaft der Zweispänner im ungarischen Kecskemet hat begonnen. Die deutschen Fahrer starteten gestern und heute in der Dressur. Sebastian Warneck, der auch für die Mannschaft startet, kam in der Dressur mit 41,98 Punkten auf den dritten Platz.
"Sebastian Warneck startete gestern schon sehr früh und man hatte schon den Eindruck, dass die Richter heute etwas höhere Noten gegeben haben", sagte Bundestrainer Eckhardt Meyer. Allerdings hätten Warnecks Pferde so heute einen zusätzlichen Tag Pause gehabt, bevor es morgen ins Gelände gehe. "Das ist für die Leistung morgen ja auch nicht schlecht". Auch die anderen Fahrer hätten alle ihre Leistung erbracht. "Mehr war nicht zu erwarten, das wussten wir vorher schon", zeigte sich Meyer einigermaßen zufrieden mit den Platzierungen seiner Fahrer. Es siegte in der Dressur die Niederländerin Mieke van Tergouw mit 38,66 Punkten vor dem Schweizer Beat Schenk (40,19). Der Titelverteidiger, der Ungar Vilmos Lazar, kam hinter Warneck auf Platz vier (42,62).
In der Mannschaftswertung belegt Deutschland nach der Dressur Platz drei. Es führt das Team aus den Niederlanden vor den Gastgebern aus Ungarn. Mit Sebastian Warneck und Rudolf Huber treten zwei Fahrer der erfolgreichen Gold-Mannschaft der vorherigen WM 2007 im polnischen Warka zur Titelverteidigung an. Hans-Georg Schröder ist zum ersten Mal im deutschen Team. Klaus Tebbe, der 2007 ebenfalls zur Mannschaft gehörte, startet dieses Mal als Einzelfahrer. Von den drei Teamfahrern werden in der Dressur, im Gelände und im Hindernisfahren jeweils die zwei besten Fahrer für das Mannschaftsergebnis gewertet.
Morgen geht es ins Gelände. "Das wird nicht ganz einfach, das Gelände ist sehr anspruchsvoll", sagte Meyer. Erschwerend für Fahrer und Pferde kommt hinzu, dass es sehr heiß ist in Kecskemet. Acht Hindernisse müssen die Fahrer bewältigen. Zwischen den einzelnen Hindernissen sind die Strecken sehr kurz, zum Teil nur 500 Meter. "Die Pferde haben keine Erholung zwischendurch und auch die Fahrer müssen die ganze Zeit voll konzentriert sein."
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