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Klaus Tebbe und Rudolf Huber dominieren den Marathon

Klaus Tebbe und Rudolf Huber haben dem Marathon bei den Weltmeisterschaften der Zweispännerfahrer im polnischen Warka ihren Stempel aufgedrückt und die Konkurrenz klar auf die Plätze verwiesen.

"Klaus war souverän. Er ist sauber, schnell und ohne Fehler gefahren", so ein hoch zufriedener Bundestrainer Eckardt Meyer (Hermannsburg). Bereits als neunter Fahrer musste Tebbe auf die Geländestrecke und legte eine Bestzeit nach der anderen vor. "Mit diesen Spitzenzeiten in den Hindernissen zwang er die Konkurrenz auf Risiko zu gehen und somit zu Fehlern", reflektierte Meyer. Am Ende konnte nur Tebbe´s Mannschaftskollege Rudolf Huber mithalten, der sich Platz zwei hinter dem Neuenkirchener sicherte. "Huber hat einen ganz anderen Stil als Tebbe, der gleichmäßig schnell auf sauberen Linien fährt. Rudi hingegen ist im Hindernis ganz nah am Element und fährt mit einem hohen Risiko", erklärte der Bundestrainer den Unterschied zwischen den beiden Geländespezialisten. Beide deutschen Fahrer waren mit ihren Fahrstilen heute sehr erfolgreich und sorgten dafür, dass das deutsche Team die zwischenzeitliche Nationenpreiswertung (260,28 Strafpunkte) vor dem niederländischen Team (267,17) und Ungarn (274,65) anführt.

  
Dressursieger Sebastian Warneck bleibt auch nach dem Gelände in der Einzelwertung weiter auf Goldkurs. Ihm reichte ein 16. Platz im Gelände, um den ersten Platz weiter zu verteidigen. Der Dabendorfer kassierte heute zwei Fehler auf der Schrittstrecke. "Seine Stärke ist die Dressur und das Hindernisfahren", zeigte sich Eckardt Meyer gelassen und schwärmte noch von der Dressur des Vortages: "Seit 1991 ist es einem deutschen Zweispännerfahrer erstmals gelungen, eine WM-Dressur zu gewinnen." Warneck geht als Führender mit 134,54 Strafpunkten in das abschließende Hindernisfahren, gefolgt von Karoli Hodi aus Ungarn (136,25) auf Platz zwei. Ebenfalls auf Medaillenkurs liegt Klaus Tebbe, der einen großen Sprung vom 25. auf den zwischenzeitlichen dritten Platz (137,04) machte. Rudolf Huber liegt vor der letzten Teilprüfung auf dem elften Rang (143,34).

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