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WM Ponyfahrer 2009: Deutschland wird Mannschafts-Weltmeister und holt Gold und Silber bei den Vierspännern

Die deutschen Ponyfahrer haben bei der Weltmeisterschaft im westfälischen Greven mit der deutschen Mannschaft ihren Titel verteidigt und die Goldmedaille geholt (407,48 Punkte).

  
Ganz knapp gewannen sie den Titel vor der Mannschaft aus den Niederlanden (410,08). Bronze ging an Belgien (422,98). Tobias Bücker gewann bei den Vierspännern Gold vor seinem Teamkollegen Steffen Brauchle, der Vize-Weltmeister wurde. Bronze ging an die Belgierin Tinne Bax (143,78). Mit insgesamt sieben Medaillen ist es die erfolgreichste Weltmeisterschaft für die Ponyfahrer, seit es die gemeinsame WM der Ponyfahrer gibt. Zuvor holten die Deutschen schon bei den Zweispännern mit Daniel Schneiders, Stephan Koch und Steffen Abicht alle drei Medaillen und bei den Einspännern mit Franz-Josef Lehmkuhl die Silber-Medaille.

Steffen Brauchle, 21-jähriger Mannschaftsfahrer, behielt die Nerven und Deutschland wurde Mannschafts-Weltmeister. Das deutsche und das niederländische Team lagen nach Dressur, Gelände und dem Hindernisfahren der Einspänner und der Zweispänner so dicht zusammen, dass ein gefallener Ball bei den Vierspännern über Gold in der Teamwertung entscheiden konnte. Mit Aart van der Kamp legten die Niederländer vor. Er blieb fehlerfrei in der Zeit, so dass einer der beiden deutschen Mannschaftsfahrer Steffen Brauchle oder Tobias Bücker auf jeden Fall fehlerfrei ins Ziel kommen musste. Beide starteten als letzte in die Prüfung, denn nach Dressur und Gelände führte Tobias Bücker vor Steffen Brauchle auf Platz zwei. Brauchle fuhr sauber Tor für Tor im Kegelparcours und kam in 204,48 Sekunden ins Ziel. Das Publikum jubelte und die deutschen Fahrer, Beifahrer und Fans lagen sich in den Armen, denn schon Brauchles Null-Runde bedeutete den Gewinn des Mannschaftstitels. Tobias Bücker konnte aber dennoch nicht befreit einfahren, denn schließlich ging es für ihn noch um den Einzeltitel. Der Abstand zu Teamkollege Brauchle war so gering, dass er sich nur einen Ball hätte erlauben können. Aber es fiel kein Ball vom Kegel und Bücker kam lediglich mit 1,49 Punkten wegen Überschreitens der erlaubten Zeit ins Ziel und wurde Weltmeister. "Ein lang ersehnter Traum ist in Erfüllung gegangen", sagte Bücker. Stellte aber auch gleich klar, dass für ihn immer die Mannschaft an erster Stelle gestanden habe. "Wenn dann noch der Einzel-Titel oben drauf kommt, ist das um so schöner."

Auf den vierten Platz in der Kombinierten Wertung der Vierspänner kam der Niederländer Jan de Boer (144,62). Platz fünf ging an den Belgier Jan Nijs (149,09), Platz sechs an den Ungarn Josef Dobrovitz (150,52). Das Hindernisfahren der Vierspänner gewann ebenfalls ein Deutscher. Martin Thiemann fuhr mit seinen Ponys die schnellste Zeit (189,69 Sekunden) und blieb fehlerfrei. In der Kombinierten Wertung kam er damit auf Rang neun (151,89) hinter Diethelm Kneifel, der auf Platz acht (151,80) kam.

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Bei der Weltmeisterschaft der Ponyfahrer im westfälischen Greven bleibt die deutsche Mannschaft nach Dressur und Gelände in Führung, der große Vorsprung ist allerdings nach dem Gelände bis auf zwei Punkte zusammengeschrumpft.
Die deutschen Ponyfahrer haben die Dressur als erste Wertungsprüfung der Weltmeisterschaft erfolgreich beendet. Deutschland hat heute bei den Zwei- und bei den Vierspännern den Sieger gestellt.
Die deutschen Zweispännerfahrer Daniel Schneiders, Stephan Koch und Steffen Abicht haben sich die Gold-, Silber- und Bronze-Medaille gesichert.
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Bei der US-Amerikanerin Suzy Stafford fiel der zweite Ball im Hindernisparcours von einem Kegel und Franz-Josef Lehmkuhl riss die Siegerfaust in die Höhe.
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