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WM Ponyfahrer 2009: Deutsche Zweipänner holen Gold, Silber und Bronze

Die deutschen Zweispännerfahrer Daniel Schneiders, Stephan Koch und Steffen Abicht haben sich die Gold-, Silber- und Bronze-Medaille gesichert.

%werbung"Alle drei Medaillen an deutsche Fahrer, besser geht's nicht, das ist eine herausragende Leistung", sagte der deutsche Co-Trainer Karl-Heinz Geiger.

Nach Dressur und Gelände lag Daniel Schneiders bereits in Führung, Stephan Koch und Steffen Abicht waren mit 1,35 beziehungsweise 2,02 Punkten Differenz dahinter auf den Plätzen zwei und drei. Steffen Abicht startete bei seiner vierten WM-Teilnahme souverän in den Kegelparcours. Er blieb lange fehlerfrei, aber an den letzten Hindernissen, Nummer 17 und 19 von insgesamt 20, fielen dann doch noch zwei Bälle, so dass er mit sechs Punkten ins Ziel kam. Auch bei Stephan Koch blieb nicht alles liegen, zwei gefallene Bälle bedeuteten auch für ihn sechs Strafpunkte. Als letzter Starter fuhr dann der 28-jährige Daniel Schneiders ein. Er bewies starke Nerven und kam fehlerfrei ins Ziel. Er bekam zwar 1,39 Punkte wegen Zeitüberschreitung, aber das reichte, um sich den Weltmeister-Titel zu sichern. Das Publikum jubelte und klatschte begeistert. Daniel Schneiders riss die Peitsche jubelnd in die Höhe und ließ seine Ponys eine Extra-Runde galoppieren. "Das gibt eine Party", jubelte der neue Weltmeister. Zusätzlich kam er mit seinen 1,39 Punkten auf den dritten Rang im Hindernisfahren, denn nur der Ungar Kristof Osztertag und der Schweizer Yannik Scherrer hatten den Kegelparcours fehlerfrei und in der erlaubten Zeit beendet.

Auch Dennis Schneiders, Bruder des Weltmeisters, beendete seine erste WM-Teilnahme erfolgreich auf Platz sieben. Nach Dressur und Gelände war er auf dem zwölften Platz in der Kombinierten Wertung. Er konnte sich aber durch sein Ergebnis im Kegelparcours, drei Punkte für einen Ball in 178,03 Sekunden, von Platz zwölf auf Platz sieben vorschieben. Der andere deutsche Einzelfahrer, Dieter Baackmann, lag nach Dressur und Gelände auf Rang acht. Allerdings bedeuteten 28,35 Punkte im Hindernisfahren am Ende nur noch ein 25. Platz.

Steffen Abicht und Stephan Koch sind beide für die deutsche Mannschaft gestartet. Hier zählen jetzt sechs Punkte für die Team-Wertung. Das deutsche und das niederländische Team sind nach den Ein- und den Zweispännern nach wie vor so dicht zusammen, dass schon ein gefallener Ball die Entscheidung bringt. Die deutschen Vierspänner-Mannschaftsfahrer Steffen Brauchle und Tobias Bücker führen nach Dressur und Gelände und starten deshalb als letzte Teilnehmer im Hindernisfahren. Erst dann entscheidet sich auch, welche Nation den Titel des Mannschaftsweltmeisters gewinnt.

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