Verdens feines Turnier ist so international wie nie zuvor
Vom 30. Juli bis zum 3. August sind Pferde und Sprachenvielfalt die dominierenden Elemente in Verdens Reiterstadion, denn im Jahr 2008 erobern erstmals auch die internationalen Springreiter das Internationale Dressur- und Spring-Festival Verden.
Das bleibt nicht ohne Folgen: Das Nennungsergebnis des Internationalen Dressur- und Springfestivals liegt deutlich über dem des Vorjahres. „Ich bin nicht überrascht, “ reagiert Turnierleiter Rainer Kiel gelassen, „das liegt ganz klar am CSI und der höheren Beteiligung aus dem Ausland. Die guten Bedingungen des Stadions haben sich mittlerweile herumgesprochen und das zeigt auch, dass
unsere Strategie richtig war, nicht gleich im ersten Jahr nach der Sanierung des Bodens international auszuschreiben.“
In Zahlen ausgedrückt sind es Reiterinnen und Reiter aus neun Nationen, die zum CSI nach Verden kommen aus Österreich, Belgien, Tschechien, Dänemark, Finnland, Deutschland, den Niederlanden und Schweden. Darunter Sport- Promis wie Tina Lund - Nationenpreis- und Weltcupreiterin aus Dänemark, die Niederländer Gert-Jan Bruggink und Wout Jan van der Schans, der zu den
routiniertesten Reitern seines Heimatlandes zählt. Zu den Sportgrößen des deutschen Aufgebotes zählt eindeutig Markus Beerbaum, ebenso wie Mylene Diederichsmeier und der Doppelsieger des Großen Preises von Gera, Jörg Kreutzmann aus Kasseburg. Der dreimalige Derybsieger Toni Haßmann kommt zum CSI, der Dritte des Großen Preises von Aachen – Carsten-Otto Nagel aus Wedel - ist dabei, Holger Wulschner aus Groß Viegeln und Hilmar Meyer tritt als Lokalmatador an. Er trifft eine Namensvetterin, die nach ihrer Verletzungspause wieder ganz und gar in Form ist: Janne-Friederike Meyer aus Schenefeld, die ehemalige Deutsche Meisterin.
Aus insgesamt 12 Nationen kommt das Teilnehmerfeld des CDI in Verden. Von Australien bis zu den USA reicht die Liste, sogar aus Japan ist ein Teilnehmer dabei. Zu den bekanntesten Größen im Viereck zählen Klaus Husenbeth aus Sottrum, Schwedens Weltcup-Heroin Louise Nathhorst, und die Mannschafts- Olympiasiegerin von Athen, Ulla Salzgeber.
WM-Flair setzt besondere Akzente Ein Starterfeld von beachtlichen Ausmaßen hat sich für die Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde angekündigt. Zum großen deutschen Aufgebot gesellen sich Kandidaten aus buchstäblich allen Teilen der Welt. Das unterstreicht zum einen den Stellenwert dieses wichtigsten Championats der jungen Dressurkandidaten, zum anderen auch die Wertschätzung, die die Veranstalter in Verden genießen.
Allein 52 Pferde werden für die WM der sechs Jahre alten Dressurpferde erwartet, 56 fünf-jährige Pferde kommen hinzu. Ein Wiedersehen gibt es mit der Weltmeisterin der fünf Jahre alten Dressurpferde 2007: Cayenne W, eine Carabas-Bismarck-Tochter, die mit Susan Pape (Großbritannien) in Verden brillierte, zählt zum deutschen WM-Lot.
Verdener Country Days sorgen für Abwechslung Sie sind das Sahnehäubchen auf dem umfangreichen sportlichen Angebot des
Internationalen Dressur- und Springfestivals in Verden – die Verdener Country Days. Wie schon in den Vorjahren lockt die große Ausstellung in schneeweißen Pagodenzelten mit einem vielfältigen Angebot für Haus und Garten, mit Wohn-Accessoires, Mode, Literatur, Schmuck und Kunst tausende Besucher auf das große Gelände – auch 2008 sind die Verdener Country Days eine Verführung zum Shopping-Bummel.
Nur am Samstagabend konzentriert sich die Aufmerksamkeit direkt ins Stadion, denn traditionell laden die Veranstalter dann zum großen Verdener Schauabend ein. Und der besticht mit Unterhaltung und Sport pur, mit der Kür der Paare und einem großen Abschlussfeuerwerk. Noch kein Ticket? Dann aber nix wie ran an die Karten. Erhältlich für fünf bis zehn Euro, Kinder von fünf bis 12 Jahren zahlen nur die Hälfte und die ganz jungen Besucher haben freien Eintritt. Karten gibt es bei der Verdener Turniergesellschaft mbH, Lindhooper Str. 92, 27283 Verden Tel. + 49 (0) 42 31/6 73 68, Fax +49 (0) 42 31/6 73 66
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