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WM junge Vielseitigkeitspferde: Hannoveraner Triumph

Kein deutscher Reiter, aber ein deutsches Pferd hat sich bei den Weltmeisterschaften der jungen Vielseitigkeitspferde im französischen Le Lion d'Angers den Titel geholt.

Malin Larsson (SWE) & Walter von der Vogelweide - Weltmeister der siebenjährigen Vielseitigkeitspferde 2008Der Hannoveraner Wallach Walter von der Vogelweide (v. Waldstar xx-Landclassic), im vergangenen Jahr noch Dritter bei den Bundeschampionaten in Warendorf, siegte mit seiner im holsteinischen Meyn beheimateten schwedischen Reiterin Malin Larsson in der Altersklasse der siebenjährigen Pferde. Als bestes deutsch-deutsches Paar schnitt in Lion d'Angers der Fehmaraner Kai Rüder (Blieschendorf) ab. Er belegte mit dem Hannoveraner Saaten-Unions Charlie Weld (v. Connery-Spartan) bei den WM der sechsjährigen Pferde den Bronzerang. Neuer Weltmeister in dieser Altersklasse ist der in Frankreich gezogene Wallach Oslo, vorgestellt von William Fox-Pitt (Großbritannien).

Mit den Leistungen des frisch gebackenen Weltmeisters Walter von der Vogelweide und Saaten-Unions Charlie Weld konnte sich die Hannoveraner Pferdezucht in der WM-Zuchtverbandswertung vor den irischenen Sportpferdeverband und die Vertreter der britischen Sportpferdezucht an die Spitze setzen. Für die Hannoveraner punktete in Lion d'Angers auch die Vorjahres-Bundeschampionesse Lilli Pop K v. Le Primeur-Natiello xx, vorgestellt von Linda Algotsson (Schweden). Sie belegte in der als internationale Ein-Stern-Prüfung (CCI*) ausgetragenen WM der sechsjährigen Pferde Platz sechs.

  
Aber auch für andere deutsche Pferdezuchtverbände gab es Grund zur Freude. So belegte in der als internationale Zwei-Sterne-Prüfung (CCI**) ausgeschrieben WM der siebenjährigen Vielseitigkeitspferde Anna Junkmann (Warendorf) mit der Brandenburger Stute Charlott (v. Convoi-Marcello xx) Platz sechs vor Michael Jung (Horb) mit dem Württemberger Weidezaunprofi's River of Joy (Platz sieben) und Kai Rüder mit dem Holsteiner Saaten-Unions Carolinus (Platz acht). Anders als Junkmann, die eine von nur sieben Nullrunden im Parcours für sich verbuchen konnte, hatten beide Reiter im Springen je zwei Abwürfe in Kauf nehmen müssen. Gleiches galt auch für den Mannschafts-Olympiasieger Frank Ostholt (Warendorf), der mit der selbst gezogenen westfälischen Vorjahres-Weltmeisterin Quite Easy (v. Quattro B-Akitos xx) Platz 15 belegte. Insgesamt bewarben sich 36 sechsjährige und 66 siebenjährige Pferde um die Titel.

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