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Springreiter Daniel Deußer erstreitet sich erneut die Turnierteilnahme

Springreiter Daniel Deußer (Valkenswaard) darf vorerst wieder an nationalen sowie internationalen Turnieren in Deutschland und an nationalen und internationalen Turnieren im Ausland teilnehmen.

  
Dies entschied heute das Landgericht Dortmund in einem einstweiligen Verfügungsverfahren. Eine schriftliche Urteilsbegründung liegt den Parteien derzeit noch nicht vor. Die FN behält sich vor, nach Prüfung der Urteilsbegründung Berufung einzulegen.
Die FN-Disziplinarkommission hatte Deußer in einer Verhandlung am 8. Januar die Jahresturnierlizenz für 2009 aus "wichtigem Grunde" gemäß § 20 Ziffer 1 der Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) bis zum 12. März verweigert.

Zum Hintergrund: Deußer hatte in den USA vom 28. Februar bis 4. März 2007 an der Wellington Masters Horse Show mit dem Pferd Pristanna teilgenommen. Bei einer Medikationskontrolle wurde bei Pristanna das Vorhandensein der im Wettkampf verbotenen Substanz Reserpine festgestellt. Reserpine wird nach dem amerikanischen, dem internationalen (FEI) und dem deutschen Sportregelwerk (LPO) als Dopingsubstanz angesehen. Deußer wurde dafür in den USA für die Dauer von drei Monaten von der Teilnahme an dortigen Veranstaltungen ausgeschlossen.

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Daniel Deußer (Valkenswaard/NED) bleibt bis zum 12. März ohne Turnierlizenz. Dies entschied gestern die Disziplinarkommission der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in Warendorf.
Die Internationale Reiterliche Vereinigung (Fédération Equestre Internationale, FEI) in Lausanne/SUI übermittelte heute der Deutschen Reiterlichen Vereinigung folgende Pressemitteilung.
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