Weltcup-Finale der Viererzugfahrer in Leipzig
Die siebte Auflage des Weltcupfinales der Vierspännerfahrer findet vom 17. bis 20. Januar 2008 in Leipzig statt. Damit ist die Messestadt erstmals Gastgeber der letzten FEI-Weltcupstation der Viererzugfahrer.
Die Entscheidung über den Austragungsort fiel erst Ende September. Während des internationalen Turniers in Paderborn klingelte bei Organisationschef Volker Wulff das Telefon, und die höfliche Anfrage aus dem schweizerischen Lausanne - Sitz des Weltverbandes FEI - machte den Chef der "Partner Pferd-Turniere" für Sekundenbruchteile sprachlos. Man wollte wissen, ob der Veranstalter bereit und willens sei, das FEI-Weltcup-Finale der Vierspännerfahrer auszurichten, dies sei im Übrigen der Wunsch der aktiven Fahrer. Die hatten noch in der laufenden Qualifikation für die Teilnahme an der Weltcup-Serie im französischen Deauville in einer Arbeitssitzung über die aktuelle Situation diskutiert. Weil im schwedischen Göteborg Ende April 2008 das FEI Weltcup-Finale der Springreiter stattfindet und etliche Kapazitäten bindet, wollen die Fahrer erstmals in der Geschichte der Hallenserie nicht im Skandinavium in der Hafenstadt ihr Weltcup-Finale zelebrieren.
Beim Vierspänner-Weltcup werden Hallenkurse gefahren, die sich im Wesentlichen aus einer Kombination von klassischen Kegelhindernissen aus dem Hindernisfahren und Naturhindernissen zusammensetzen. Der Hallenweltcup besteht in der Saison 2007/2008 aus fünf Stationen und dem Finale in Leipzig. Die besten Fahrer, die sich im Laufe des Jahres für den Hallenweltcup qualifiziert haben, können bei drei Turnieren, die sie im Vorfeld bekannt gegeben haben, punkten und sich für das Finale qualifizieren. Die besten fünf Fahrer nach Hannover, Stuttgart, Stockholm, Genf und Mechelen lösen das Ticket für das Finale.
Christoph Sandmann hat als Wildcardfahrer das Weltcupfinale der Vierspänner in Leipzig gewonnen und knüpft damit an die Erfolge von "Mr. Weltcup" Michael Freund (Dreieich) an, der bereits fünfmal das Weltcupfinale gewinnen konnte.
Der niederländische Ausnahmefahrer Ijsbrand Chardon hat sich die beste Ausgangssituation für das morgige Weltcupfinale der Vierspännerfahrer in Leipzig verschafft.
Die Teilnehmer des FEI Weltcup-Finales der Vierspänner im Rahmen der PARTNER PFERD 2008 vom 17. bis 20. Januar stehen nach der letzten Qualifikation im belgischen Mechelen fest.
Die PARTNER PFERD in der Leipziger Messe schreibt seit ihrer Premiere im Jahr 1998 immer wieder Rekorde. Jetzt setzt das internationale Turnierereignis erneut ein Signal und ist vom 17. bis 20. Januar der Weltcup-Treffpunkt schlechthin.