Weltcup Finale Springen: Vier deutsche Asse dabei
Vier deutsche Teilnehmer kann Bundestrainer Kurt Gravemeier beim 30. Finale des Weltcups Springen, das vom 23. bis 27. April im schwedischen Göteborg stattfindet, betreuen.
Zweitbester deutscher Reiter in der Qualifikationsserie war Marcus Ehning mit 57 Punkten auf Platz sechs. In der Weltcup-Qualifikation in Leipzig belegte er Platz zwei und in s´Hertogenbosch siegte Ehning, der am 19. April 34 Jahre alt wurde. In der Göteborger Sportarena Scandinavium könnte er sich also mit einem Erfolg selbst ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk machen. Gute Voraussetzungen dazu hat er. Mit zwei Siegen (2003 in Las Vegas und 2006 in Kuala Lumpur) ist Ehning der erfolgreichste deutsche Teilnehmer bei Finalprüfungen des Weltcups. Wie bei seinem Sieg 2006 setzt er in Göteborg auf den 15-jährigen Oldenburger Hengst Sandro Boy.
Ludger Beerbaum beendete die Qualifikationsserie als drittbester deutscher Teilnehmer mit 55 Punkten auf Platz sieben. Unter anderem gewann der 44-Jährige die Qualifikation in Genf. Was die Teilnahme an Finalprüfungen anbetrifft, ist der Weltranglistenvierte der erfahrenste deutsche Reiter. Nicht weniger als 15 Mal stand Beerbaum schon im Finale der wichtigsten Springserie der Hallensaison. Ein Sieg (1993), ein zweiter Platz (2003) sowie ein dritter Platz (1999) sind dabei seine wichtigsten Erfolge. Insgesamt zehn Mal war er unter den Top Ten des Finales. In Göteborg startet Ludger Beerbaum auf dem erst zehnjährigen westfälischen Wallach All Inclusive NRW.
Das deutsche Quartett in Göteborg vervollständigt Heinrich Hermann Engemann. Der 48-jährige Pferdewirtschaftsmeister schloss die Qualifikationsserie mit 38 Punkten auf Platz 16 ab. Dabei lieferten ihm die beiden dritten Plätze in Helsinki und Amsterdam die meisten Punkte. Seinen ersten Start bei einem Finale im Jahr 2006 beendete Engemann auf Anhieb mit dem zehnten Platz. In Göteborg sattelt Engemann sein Erfolgspferd, den 14-jährigen Westfalenwallach Aboyeur W.
Beim Finale des Weltcups sind insgesamt drei Springprüfungen zu absolvieren. Den Anfang macht ein Zeitspringen am Donnerstag. Am Freitag folgt eine Springprüfung mit Normalumlauf und Stechen. Den Abschluss bildet am Sonntag die dritte Wertungsprüfung, die über zwei Umläufe ausgetragen wird.




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