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Weltcup Finale Vielseitigkeit Deauville 2008 1124
Weltcup-Finale Vielseitigkeit: Platz drei für Frank Ostholt
Mannschafts-Olympiasieger Frank Ostholt (GER) hat mit dem Hannoveraner Air Jordan beim Weltcup-Finale Vielseitigkeit im französischen Deauville als bester Deutscher Platz drei belegt.
Der Sieg ging an den australischen Vize-Weltmeister Clayton Fredericks mit Ben Along Time, auf Platz zwei landete die Britin Pippa Funnell mit Ensign. "Erst der Sieg in Aachen, dann in Schenefeld und jetzt ein dritter Platz im Weltcup-Finale - das ist ein toller Erfolg", sagte Ostholt. "Und Air Jordan ist ein echtes Ausnahmepferd."Allerdings hatte sich der Mannschafts-Olympiasieger für seinen ersten Start bei einem Weltcup-Finale auch "viel vorgenommen." Ostholt: "Aber das haben andere natürlich auch und das war hier ja auch ein klasse Starterfeld. Mein Ziel war es eigentlich, mit meinem Dressurergebnis zu beenden. Aber das hat schon im Gelände nicht ganz gereicht. Es war sehr flach und die Sprünge kamen dicht aufeinander. Air Jordan war am Anfang sehr stark, da musste ich ihn etwas zurücknehmen und konnte die fehlende Zeit hinterher nicht mehr ganz ausgleichen."
"Das Springen war sehr anspruchsvoll. Schon allein, weil es sich um einen sehr begrenzen Springplatz handelte, auf dem viele Wendungen zu reiten waren", sagte Ostholt. Insgesamt blieben nur drei Paare im Parcours fehlerfrei. Gleich zwei Abwürfe kosteten den bis dahin besten Deutschen, Michael Jung (Horb) mit La Biosthetique Sam, den zweiten Platz. Er wurde Vierter (53,0) vor Europameister Nicolas Touzaint (Frankreich) mit Hidalgo de l'Ile (53,7) und Kai Rüder (Blieschendorf) mit Leprince des Bois (58,1). Sehr zufrieden mit dem Abschneiden der deutschen Reiter äußerte sich Bundestrainer Hans Melzer (Putensen): "Vier Reiter unter den ersten Zehn ist ein sehr gutes Ergebnis für uns." So landete auch Frank Ostholts jüngerer Bruder Andreas Ostholt (Warendorf) mit Lady Lemon FRH in Deauville noch in den Top Ten. Mit einem Gesamtergebnis von 63,6 Minuspunkte wurde er Neunter. Insgesamt gingen 37 Paare beim Weltcup-Finale an den Start. Der australische Berufsreiter Kevin McNab, der die Weltcup-Rangliste nach 16 Stationen angeführt hatte, belegte im Finale mit Gameplay Platz zehn.
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