CSI-W Bordeaux: Meredith auf Platz vier im Weltcup
Im französischen Bordeaux holte sich der Niederländer Gerco Schröder den Sieg in der zehnten Qualifikation des Weltcups Springen der Westeuropaliga.
Im mit zehn Teilnehmern besetzten Stechen absolvierte er mit Eurocommerce Milano in 33,52 Sekunden die schnellste fehlerfreie Runde. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Steve Guerdat (Schweiz) mit Jalisca Solier (null Strafpunkte in 33,78 Sekunden) und Tim Stockdale (Großbritannien) mit Fresh Direct Corlato (null Strafpunkte in 35,15 Sekunden). Beste deutsche Teilnehmerin war Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) auf Platz vier. Mit Le Mans benötigte die amtierende Europameisterin für ihre Nullrunde im Stechen 35,54 Sekunden. Auf dem fünften Platz folgte Christian Ahlmann (Marl) mit Lorenzo (null Strafpunkte in 35,58 Sekunden). Den Aufwärtstrend der letzten Wochen konnte Lars Nieberg (Homberg/Ohm) auch in Bordeaux fortsetzen. Mit Lucie belegte er Platz zehn (acht Strafpunkte im Stechen in 36,05 Sekunden).
In der Gesamtwertung des Weltcups kletterte Meredith Michaels-Beerbaum mit ihrem vierten Platz in Bordeaux auf Rang zwei (59 Punkte). Besser ist lediglich die führende Jessica Kürten (Irland/79 Punkte). Zweitbester deutscher Reiter ist Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit 44 Punkten auf Platz sieben. Gute Chancen für einen Start beim Finale des Weltcups Ende April im schwedischen Göteborg hat auch Heinrich-Hermann Engemann (Bissendorf), der mit 38 Punkten Platz zehn belegt. Auch der Münchener Max Kühner darf noch auf ein Ticket zum Finale hoffen. Zur Zeit rangiert er mit 33 Punkten auf Platz 17. Teilnahmeberechtigt am Finale sind die besten 18 der Westeuropaliga.
Bester deutscher Reiter im abschließenden Großen Preis von Bordeaux war Marcus Ehning (Borken). Mit Gitania belegte er den sechsten Platz (vier Strafpunkte im Stechen in 45,29 Sekunden). Auf Platz sieben folgte sein Landsmann Christian Ahlmann mit Lorenzo (vier Strafpunkte im Normalumlauf in 63,08 Sekunden). Der Sieg ging an die Schwedin Malin Baryard-Johnsson mit Butterfly Flip (null Strafpunkte im Stechen in 43,73 Sekunden). Drittbester deutscher Reiter war Ludger Beerbaum, der mit Enorm mit vier Strafpunkten im Normalumlauf Platz neun belegte.
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