CSI Zürich 2009: Mercedes-CSI feiert große Weltcup-Premiere
Vom 22. bis 25. Januar 2009 ist es soweit: Der Mercedes-CSI ist erstmals Schauplatz des Rolex FEI World Cup™. Bei seiner Weltcup-Premiere präsentiert das höchstdotierte Hallenspringreitturnier der Welt die besten Pferde und Reiter und eine einzigartige Show.
Nach 21 Jahren ist der Mercedes-CSI erstmals Station des Rolex FEI World Cup™. «Man ist nie zu alt, um etwas Neues anzufangen», sagt der für den Sport verantwortliche CSI-Co-Präsident Rolf Theiler lachend. Die Premiere sei ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Events. «Dieser Schritt verleiht uns allen zusätzliche Motivation.» Dass die Schweiz mit dem CSI-W Genf und dem Mercedes-CSI über zwei Turniere im Kalender des Rolex FEI World Cup™ verfügt, spricht für die Qualität der Schweizer Veranstaltungen. «Als höchstdotiertes Hallenturnier der Welt wollen wir nun einen Beitrag zur qualitativen Steigerung der ganzen Serie leisten», erklärt Rolf Theiler.
Das Teilnehmerfeld verspricht wieder hochklassig zu werden. Bereits in den vergangenen Jahren konnte der Mercedes-CSI trotz der Konkurrenzveranstaltung in Amsterdam jeweils die weltbesten Reiter und Pferde präsentieren. «Durch den Wegfall von Amsterdam gehen wir davon aus, zusätzlich noch den einen oder anderen bekannten Namen in Zürich zu haben», so Rolf Theiler. Weiterhin Bestandteil des Programms sind die Fun- und Nachwuchsprüfungen des Mercedes-CSI. So findet auch die Wegelin Challenge wieder statt, in der Schweizer Nachwuchsreiter gegen die besten Reiter der Welt antreten. «Mit der Einführung dieser Prüfung haben wir beim letzten Mal ins Schwarze getroffen. Die Wegelin Challenge war beim Publikum sehr beliebt und wurde von den Reitern geschätzt.»
Unter anderen wird Jean-Marc Imbert zu sehen sein, der in über 2000 Shows auf der ganzen Welt das Publikum begeisterte. Der Franzose zeigt mehr als grandiose Dressur und Akrobatik. Er lässt Pferde scheinbar wie Marionetten an unsichtbaren Fäden agieren, ohne sie dabei in irgendeiner Weise einzuschränken. Imberts Pferde gehorchen seit jeher freiwillig und mit Freude. Gänsehaut ist auch bei Frankreichs neuem Star Arnaud Gillette angesagt, der bereits eine grosse Fangemeinde hat. Mit seinem mächtigen Percheron-Hengst Felous zeigt er atemberaubende Dressurlektionen. «Der Kaltblut-Hengst ist ein Zugpferd, das sich wie ein Reitpferd verhält. Das Publikum wird aus dem Staunen nicht herauskommen», sagt Oliver Höner.
Auch Jean-François Pignon ist mit von der Partie, den viele als die Nummer 1 in Sachen Freiheitsdressur und Akrobatik mit Pferden betrachten. Es ist faszinierend, den Franzosen im Spiel mit seinen Pferden zu sehen. «Die einzigartige Beziehung zu seinen Tieren beeindruckt nicht nur Reiter und Pferdeliebhaber», so Höner. Die Pferde vertrauen ihm. Sie spielen mit ihm, legen sich nieder, lassen sich von ihm gar auf den Rücken drehen, setzen ihm den Huf auf den Kopf oder gehen rückwärts.
Umzug durch die Stadt Zürich
Das Pferd steht in der Stadt Zürich aber schon im Vorfeld des Mercedes-CSI im Mittelpunkt. Nach dem Kindernachmittag auf der Sechseläutenwiese vom letzten Jahr führen die Veranstalter nun einen Umzug durch die Innenstadt durch. Angeführt von der Stadtmusik Zürich werden rund 60 Pferde daran teilnehmen. «Einige ziehen einen Wagen, andere werden geführt. Der grosse Teil der Pferde wird aber geritten», erklärt CSI-Co-Präsident Urs Theiler. Und für die kleinen Pferdefans gebe es sicher auch die Gelegenheit, einen Moment lang auf einem der Pferde zu sitzen, führt er aus.
Der Umzug findet am Mittwoch, 7. Januar 2009, statt. Die Route verläuft vom Bürkliplatz über die Bahnhof- und Uraniastrasse zum Limmatquai, danach über die Rudolf-Brun-Brücke zum Stadthaus und anschliessend zurück zum Bürkliplatz. «Damit wollen wir das Wesen Pferd einem breiten Publikum zugänglich machen», sagt Urs Theiler.

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