CSI s`Hertogenbosch: Marcus Ehning Zweiter im Weltcup-Springen
Die 13. und letzte Qualifikation der Westeuropaliga zum Finale des Weltcups Springen gewann im niederländischen s`Hertogenbosch der Schweizer Daniel Etter.
Von den elf Paaren des Normalumlaufs, die das Stechen erreichen konnten, zeigte Etter mit dem westfälischen Polydor-Sohn Peu a Peu in 35,93 Sekunden die schnellste fehlerfreie Runde.
Platz zwei sicherte sich Marcus Ehning (GER) mit dem Oldenburger Hengst Sandro Boy. Ehning benötigte für seine Nullrunde 37,45 Sekunden. Im Großen Preis von s´Hertogenbosch am Samstag, der von Albert Zoer (NED) mit Sam gewonnen wurde, war Marcus Ehing mit Noltes Küchengirl mit dem vierten Platz bereits ebenfalls bester deutscher Teilnehmer.
Dritter im Weltcup-Springen wurde Michael Whitaker (GBR) mit Portofino (null Strafpunkte in 37,62 Sekunden). Zweitbester deutscher Reiter im Weltcup-Springen von s´Hertogenbosch war Ludger Beerbaum (GER), der mit Coupe de Coeur Platz fünf ereichte (null Strafpunkte in 37,69 Sekunden).
Für das Finale des Weltcups Springen, das vom 15. bis 19. April im amerikanischen Las Vegas ausgetragen wird und an dem die besten 18 Reiter der Westeuropaliga teilnehmen dürfen, haben sich aus deutscher Sicht folgende Teilnehmer qualifiziert: Als Vorjahressiegerin automatisch startberechtigt ist
Meredith Michaels-Beerbaum (GER), die die Westeuropaliga mit 48 Punkten auf Platz zwölf beendete. Bester deutscher Reiter in der Westeuropaliga war Marcus Ehning, der mit 64 Punkten auf Platz drei der Qualifikationstour landete. 13. ist Lars Nieberg (Homberg/Ohm) mit 47 Punkten. Den Sprung nach Las Vegas schaffte Ludger Beerbaum gerade noch mit seinem fünften Platz in s´Hertogenbosch. Der 45-Jährige landete mit 44 Punkten auf Platz 17. Eine theoretische Chance auf einen Start in Las Vegas hat auch noch Marco Kutscher (Riesenbeck), der die Qualifikationsrunden mit 41 Punkten auf Platz 20 abschloss und nun darauf hoffen muss, dass nicht alle qualifizierten Reiter tatsächlich an den Start gehen.
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