CSI Leipzig 2010: Triple für Jessica Kürten
Der Große Preis von Leipzig war in diesem Jahr fest in Frauenhand. In einem spannenden Stechen siegte die Irin Jessica Kürten mit Castle Forbes Libertina fehlerfrei in 40,52 Sekunden und war damit zum dritten Mal in Folge in Leipzig nicht zu schlagen.

Auch in den Jahren 2008 und 2009 nahm
Jessica Kürten mit
Castle Forbes Libertina den höchsten Podestplatz beim internationalen Turnier in der Messestadt ein. Die Plätze zwei und drei gingen an Edwina Alexander aus Australien (0/40,71) mit Cevo Itot du Chateau und Pénélope Leprevost aus Frankreich (0/41,13) mit Mylord Carthago.
Als vorletzte von 15 Qualifizierten für das Stechen des Großen Preises, der zugleich auch Qualifikationsprüfung für das Weltcupfinale in Genf vom 14. bis 18. April war, ging Kürten in den Parcours. Gleich zu Beginn fand sie kürzere Wege als die Konkurrenz und sparte dadurch wertvolle Zeit ein. Der Lohn für den Sieg waren 39.600 Euro Preisgeld und 20 Punkte für die Weltcupwertung. "Heute Abend werde ich mit meinem Team im Stall feiern und ein wenig Alkohol vernichten. Ich denke, dass wir jetzt für Genf sicher platziert sind und hoffe, dass meine Pferde gesund bleiben", sagte die Siegerin.
Auch die deutschen Starter im Stechen gingen zum Teil hohes Risiko, nahmen am Ende die Plätze vier bis sieben ein, konnten aber an diesem Wochenende gegen die drei erstplatzierten Damen nichts ausrichten. Bester deutscher Starter beim Weltcup-Turnier war Marcus Ehning mit Plot Blue (0/41,19) auf Rang vier vor Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Couleur Rubin (0/41,69), Philipp Weishaupt mit Catoki (0/42,21) und Lars Nieberg mit Levito (0/42,98). "Wir hätten hier natürlich auch gerne gewonnen, aber mehr war heute nicht drin. Dennoch haben wir mannschaftlich eine gute Leistung gezeigt", sagte Bundestrainer Otto Becker, der vier fehlerfreie deutsche Ritte im Stechen verfolgen konnte. Die besten Chancen auf einen Podestplatz hatte Marcus Ehning, der bis zum vorletzten Sprung schnell unterwegs war, aber die Wendung nach diesem Sprung hin zum letzten Hindernis nicht voll erwischte und damit Zeit verlor. "So eine Wendung ist oft Glückssache. Man weiß nie, wo das Pferd genau landet. Heute war es einen halben Meter zu weit für eine gute Wendung", kommentierte Ehning.
Die Zwischenwertung in der Westeuropaliga führt nach acht von dreizehn Stationen weiter der Niederländer Eric van der Vleuten (57 Punkte) an. Bester Deutscher ist derzeit Ludger Beerbaum mit 46 Punkten auf Rang fünf, Marcus Ehning nimmt mit 44 Punkten Platz sieben ein.
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Hier gibts tolle Fotos von mir und nen schönen Bericht!
Viel Spass, Carmen Karger
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