CSI Verona: Riesenerfolg für Gilbert Böckmann im Weltcup-Springen
Die vierte Qualifikationsprüfung der Westeuropaliga des Weltcups Springen im italienischen Verona endete mit einem großen Erfolg für Gilbert Böckmann (GER).
Mit seiner neunjährigen Oldenburger Stute No Father´s Girl sah Böckmann das Ziel mit einer fehlerfreien Runde in 38,14 Sekunden und durfte sich dafür über ein Preisgeld von 29.000 Euro in der mit insgesamt 146.000 Euro dotierten Prüfung freuen. Böckmann, der zur Zeit auch in der Riders-Tour in Führung liegt, gehört damit zu den aktuell erfolgreichsten deutschen Springreitern.
Besser im Weltcup-Springen in Verona war lediglich Michael Whitaker (GBR). Der Vize-Europameister des Jahres 1989, der nach einer viermonatigen Sperre wegen verbotener Medikation erstmals wieder in den Spitzensport eingriff, siegte mit Insul Tech Amai mit einer Nullrunde in 37,49 Sekunden. Dritter wurde der amtierende Europameister Kevin Staut (FRA) mit Silvana (null Strafpunkte in 37,87 Sekunden).
Zweitbester deutscher Teilnehmer im Weltcup-Springen von Verona war Marcus Ehning. Der Borkener verpasste im Normalumlauf mit Leconte mit einem Strafpunkte für Zeitüberschreitung nur knapp das Stechen und belegte im Endklassement den sechsten Platz. 10. wurde Ludger Beerbaum mit Gotha (vier Strafpunkte im Normalumlauf in 65,80 Sekunden). Rang 13 ging an Thomas Mühlbauer mit Asti Spumante (vier Strafpunkte im Normalumlauf in 67,61 Sekunden). Vize-Europameister Carsten-Otto Nagel kam mit seinem Championatspferd Corradina mit acht Strafpunkten auf Rang 18.
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