CSI Genf 2011: Alvaro Miranda gewinnt Weltcupspringen
Mit Alvaro Miranda sah die sechste Etappe der Westeuropaliga des Weltcups Springen im schweizerischen Genf einen brasilianischen Sieg.
Damit musste sich Europameister Rolf-Göran Bengtsson (SWE), der Casalll La Silla ohne Strafpunkte in 42,22 Sekunden ins Ziel brachte, knapp geschlagen geben. Platz drei im Feld der 16 Teilnehmer des Stechparcours erzielte Patrice Delaveau (Frankreich) mit Orient Express HDC (null Strafpunkte in 42,42 Sekunden).
Bester deutscher Reiter im Weltcupspringen war Marco Kutscher. Mit Cornet Obolensky beendete er das Stechen fehlerfrei in 44,91 Sekunden, was ihm Platz zehn und ein Preisgeld von 3.235 Euro einbrachte. Sein Chef Ludger Beerbaum (Riesenbeck), der noch vor einer Woche in Paris äußerst erfolgreich war, konnte in Genf keine Weltcuppunkte erringen. Beerbaum, der nach den ersten fünf Etappen des Weltcups mit 30 Punkten als bester Deutscher Platz acht der Gesamtwertung belegte, musste sich mit seinem Hengst Chaman nach vier Strafpunkten im Normalumlauf mit Rang 19 begnügen.
In den übrigen Springprüfungen von Genf gab es einige deutsche Erfolge. So konnte Marco Kutscher am Donnerstag ein Barrierespringen mit Quatell gewinnen. Den Sieg musste er sich allerdings mit Morten Djupvik (NOR)mit Bessemeind´s Casino und Denis Lynch (IRL) mit Upsilon d´Ocquier teilen. Einen zweiten Platz belegte am Samstag Philipp Weishaupt mit Akteur. Beste deutsche Reiterin im Hauptspringen am Samstag war Meredith Michaels-Beerbaum, die mit Bella Donna einen sechsten Platz belegte und dafür 7.280 Euro kassieren konnte.
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